Zwei SteinÀxte - Steinartefakte und Scherben
Hallo,
ich zeige Euch hier Bilder von zwei SteinĂ€xten, vermutlich bronzezeitlicher Entstehung, von denen der genaue Fundort leider nicht mehr bekannt ist. Sie sollen aber aus dem sĂŒdlichen Brandenburg stammen und befanden sich in einer Sammlung von GefĂ€Ăen der Lausitzer Kultur. Leider sind diese Altfunde nicht mehr zuzuordnen.
Die kleinere Steinaxt mit 9 cm LĂ€nge ist einwiederverwendetes BruchstĂŒck einer gröĂeren Steinaxt, die sicherlich so aussah wie die andere mit 13 cm LĂ€nge. Nur noch gröĂer! Den Rest der Bohrung sieht man im hinteren Ă€uĂeren Bereich der kleinen Axt.
Viele GrĂŒĂe
SvenDie in der Steinzeit waren offenbar auch sparsame Leute. Es wundert mich, dass die Steinbeil ĂŒberhaupt in der Praxis einsetzbar waren und nicht an der durch das Loch geschwĂ€chten Stelle regelmĂ€Ăig gebrochen sind. Mich wundert mehr, daĂ die dĂŒnnen Hölzer gehalten haben, die sie in die mit um die 2 cm Durchmesser-Löcher geschĂ€ftet haben. Vom Verdrehen mal ganz abgesehen, heutige "HĂ€user" sind ja ovale Langlöcher! Die HĂ€rte des Gesteins hingegen ist mit Stahl vergleichbar. Also eigentlich kein Grund, Ăxte aus Bronze herzustellen! Es gibt so viel, was ich selbst nicht verstehe! Hallo Sven, zwei schöne Lochbeile. Scheint sich um Felsgestein zu handeln, in meiner Ecke sind die relativ selten zu sehen, habe nur einen Platz und die dortigen Ăxte sind aus grĂŒnem Felsgestein. Ansonsten erinnern meine entdeckten Beile eher an bearbeite FluĂkiesel, alle Farben von weiĂ, blau, schwarz etc. sind vertreten. VG Gaius Hallo gaius, es handelt sich bei meinen StĂŒcken wohl um Granite aus dem eiszeitlichen Geschiebe. Wenn Du schreibst, bei Dir gibt es Ăxte aus grĂŒnlichem Gestein, wird es sich wohl um Amphibolite handeln. Ein viel fĂŒr Querbeile (Dechsel) der Bandkeramiker bis in die Rössener Kultur verwendetes Gestein, das ĂŒber weite Strecken transportiert wurde. Auch schnurkeramische FacettenĂ€xte sind aus diesem hĂ€ufig Gestein. Kannst Du zum Alter Deiner Ăxte etwas sagen? Stell sie doch mal vor!? Auch die Beile aus den FluĂkieseln wĂŒrde ich selbst gern sehen, vor allem mal blaue. Viele GrĂŒĂe Sven Hi Sven, laut ArchĂ€ologe ist ein GroĂteil der Linearbandkeramik zuzuordnen. Es handelt sich hauptsĂ€chlich um Flachbeile, Lochbeile zu finden, ist mittlerweile eine groĂe Seltenheit. Wenn ich selbst mal etwas Zeit finde, stelle ich selbst ein paar StĂŒcke ins Forum. VG Gaius Hallo, Die kleinere Steinaxt mit 9 cm LĂ€nge ist einwiederverwendetes BruchstĂŒck einer gröĂeren Steinaxt, die sicherlich so aussah wie die andere mit 13 cm LĂ€nge. Nur noch gröĂer! Den Rest der Bohrung sieht man im hinteren Ă€uĂeren Bereich der kleinen Axt. Viele GrĂŒĂe Sven Die in der Steinzeit waren offenbar auch sparsame Leute. Es wundert mich, dass die Steinbeil ĂŒberhaupt in der Praxis einsetzbar waren und nicht an der durch das Loch geschwĂ€chten Stelle regelmĂ€Ăig gebrochen sind. |
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