Minelab CTX3030 E-Trac Goldketten Problem - Erfahrungsbericht Metalldetektor

Metalldetektor Powerspule CORS Wie viele sicherlich wissen, haben FBS (Full Band Spectrum) Metalldetektoren wie der CTX3030 oder E-Trac gewisse Probleme feine Goldketten zu detektieren, hierzu ein interessantes Video. Die Goldkette (Venezianerkette) ist im Video ganz links aussen in einer Tiefe von 1" (ca. 2,5 cm) vergraben. Bei diesem Test wurden auch andere MD getestet, ein Teknetics G2, Garrett AT Gold oder auch ein Fisher Gold Bug usw. haben keinerlei Probleme die Kette mit recht sehr guten Detektorsignalen zu erfassen.



Warum haben FBS Metalldetektoren derartige Probleme mit Goldketten, wer hat eine Erklärung !

Ich sehe das ähnlich. Die Maschinen werden immer mehr in den Grenzbereich geführt. Um dennoch die Störsignalrate klein zu halten wendet man vermutlich "Tricks" an, die dann an anderer Stelle wieder Nachteile bringen. Goldketten sind allgemein schwierig zu orten. Zudem verstehe ich selbst immer noch nicht wie diese FBS Geräte eigentlich arbeiten. Gehen die alle Frequenzen nach der Reihe durch, oder suchen sie sich automatisch eine aus? Wenn letzteres, dann stellt sich die Frage nach welchen Kriterien das geschieht. Beim White's DFX habe ich selbst damals die Erfahrung gemacht, dass die Detektorsignale bei 2 gleichzeitig arbeitenden Frequenzen eher schlechter wurden.

Meinen Informationen zufolge arbeiten FBS Geräte wie ein (Polizei)Scanner und durchlaufen das Frequenzspektrum von 1.5 - 100khz hintereinander, daß ist auch der Grund warum diese Geräte etwas langsamer arbeiten und die Schwenkgeschwindigkeit verlangsamt werden soll. Es gibt aber auch konträre Stimmen die behaupten das z.B. ein E-Trac in Wahrheit nur mit max. 3 oder 4 Frequenzen (nacheinander) sendet und nicht das gesamte obig angeführte Frequenzband ausnutzt. Aber so richtig weiß das scheinbar niemand, es gab mal eine Stellungnahme (von einem großen amerikanischen MD Hersteller) in der gesagt wurde das diese FBS MD eigentlich gar keine echten Multi(Mehr)frequenzdetektoren im herkömmlichen Sinn sind.... Was ich selbst aber trotzdem nicht recht kapiere ist, warum sich ein G2 bei diesem Goldkettchentest dermaßen leicht tut und ein CTX keinen Ton von sich gibt, normalerweise würde man annehmen das ein FBS MD doch Vorteile haben sollte ???

Hallo, an der Multifrequenzgeschichte kann's nicht liegen. Genau dieses Problem wird beim Deus derzeit ja auch (zu recht) bemängelt. Interessant wäre hier, ob der Minelab in der Lage ist, eine Zündkerzenbürste mit Messingdrähten zu lokalisieren. Der Deus ist's nicht! Außer man geht mit dem ground soweit herunter, wie man draußen niemals gehen könnte. Meines Erachtens ein und das selbe Problem. Grüße, Dierk

Interessant wäre hier, ob der Minelab in der Lage ist, eine Zündkerzenbürste mit Messingdrähten zu lokalisieren. Hallo Dierk, der CTX erkennt die Zündkerzenbürste mit Messingdrähten, allerdings muß man damit relativ knapp vor die Suchspule.

Eines sollte man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen. Messingbüsten sind nicht unbedingt der Traumfund eines Sondengängers. Wenn man lange genug sucht, wird man bei jedem Gerät Dinge finden die es ggf. schlechter oder gar nicht anzeigt als andere. Ich könnte euch mal sagen was man mit einem alten White's im statischen Allmetall finden kann. Da liegen Welten zwischen dem was der kann und dem was die besten heutigen Geräte zustande bringen. Und da kommen Bodenfunde aus großen Tiefen da staunt man. Nachteil: Man gräbt aus eben diesen Tiefen auch Eisen aus weil man es nicht unterscheiden kann.

Eines sollte man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen. Messingbüsten sind nicht unbedingt der Traumfund eines Sondengängers. Da hast du recht, die Messingbürsten könnte man verschmerzen.... ...bei den Goldkettchen schaut die Sache schon etwas anders aus, denn selbst wenn so ein Goldkettchen nur auf der Oberfläche im Gras liegt, würde man es mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr angezeigt bekommen, eventuell wenn man direkten Spulenkontakt hätte. Aber bevor jetzt alle ihre Minelab MD zum Sperrmüll rausbringen, das Problem betrifft wirklich nur feine Kettchen ! Goldringe, Goldmünzen etc. oder massiver ausgeführte Ketten werden sehr gut bis sehr sehr gut erkannt !!

Hallo, puh, ist etwas mühsam... Natürlich sucht niemand nach Messingdrahtbürsten. Aber die Metallmasse ist ziemlich groß und die jeweiligen Borstenbündel sind leitend miteinander verbunden - wie Kettenglieder einer Kette auch! Auch Kettenglieder sind ja nur rundgebogene "Drähte". Versteht ihr nicht was ich selbst damit meine? Auf was ich selbst hinaus will? Zumal Messing mit 63 % Kupferanteil genug leitfähiges Metall innehat, ist immerhin der zweitbeste Leiter, weit vor Gold. Ich will nur sagen: das Problem ist das Gleiche, mehr nicht. Mich interessiert hier nur der physikalische Effekt. Warum ist das so? Warum haben ältere Geräte dieses Problem nicht, oder doch? Grüße, Dierk

Wenn der Déus eine Messingdrahtbürste nicht erkennt und ein anderer MD schon, müßte es logischerweise am Déus liegen ! Nur leider fehlen uns jegliche Vergleichswerte, wer kann sagen ob z.B. ein G2 die Drahtbürste erkennt, was wäre wenn der G2 zwar ein Goldkettchen erkennt (wie im Video) aber bei der Drahtbürste scheitert ? Das alles ist viel komplexer als man auf den ersten Blick vermuten könnte, nichts desto trotz hatte ich selbst heute Nachmittag ein Gespräch mit einem Kollegen bezüglich dieses Messingdrahtbürsten-Goldketten-Paradoxon. Dieser Kollege meinte dass das fehlende Detektorsignal ausschließlich an der zu geringen Oberfläche der einzelnen Messingdrähte liegt bzw. würde man die Drähte zu einem einzigen Draht zusammendrehen (verschmelzen) wäre ein Detektorsignal vorhanden. Es ist einfach so das für den Déus (oder auch für einen anderen MD) die einzelnen Drähte zu klein sind um eindeutiges Detektorsignal zu produzieren, auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein hat das die Drahtbürste ein komplexer Metallgegenstand ist. Im Grunde genommen sind diese feinen Drähte für den MD, oder besser gesagt für das ausgesandte Magnetfeld und die Elektronik die die Auswertung übernimmt schlichtweg unsichtbar - darum auch kein Detektorsignal. Würde man die Wellenlänge (Sendefrequenz) erhöhen, könnten man eventuell auch diese feinen Drähte orten.

Noch ein Detail am Rande, den Messingdrahtbürstentest habe ich selbst Nachmittags mal mit dem Minelab PP ausprobiert, der PP erkennt die Drahtbürste einwandfrei, aber erst wenn sich die Spitze des PP 5mm vor den Borsten befindet !

Hallo Herr Kaleu, nichts desto trotz hatte ich selbst heute Nachmittag ein Gespräch mit einem Kollegen bezüglich dieses Messingdrahtbürsten-Goldketten-Paradoxon. Dieser Kollege meinte dass das fehlende Detektorsignal ausschließlich an der zu geringen Oberfläche der einzelnen Messingdrähte liegt bzw. würde man die Drähte zu einem einzigen Draht zusammendrehen (verschmelzen) wäre ein Detektorsignal vorhanden. genauso schrieb ich selbst es vor ein paar Tagen im DF: 30.12.13 Ist es eine filigrane Kette liegt das Problem an gleicher Stelle wie das "Drahtbürstenphänomen". Gleiches gilt für das Drahtseil. Letzteres fiel mir schon 2010 mit dem GMP auf. Es war ein massives Seil, bestimmt fingerdick, vielleicht 60cm hat aus der Erde geschaut. Aber: kein Detektorsignal. Mit dem Deus fiel mit das später auch auf. Gut, Drahtseile sind nicht in meinem Beuteschema. Daher hat's mich erstaunt aber nicht geärgert. Vermutlich tritt der gleiche physikalische Effekt bei Kettengliedern auf. Jedes Einzelkettenglied, jede Drahtseifaser, jede Drahbürstenborste hat für sich allein wenig Masse. Obwohl eigentlich miteinander verbunden, kumulieren sich die Einzelmassen nicht zu einer anzeigefähigen "Großmasse". Heißt: würde ich selbst die Borsten der Zündkerzenbürste einschmelzen zu einem Tropfen, würde ihn der Deus anzeigen. Hundertpro! Würde ich selbst eine Goldkette einschmelzen - dito. Nicht das Material ist das Problem, die "Dareichungsform" ist's. http://www.detektorforum.de/smf/xp/deus ... 62.75.html Einige Seiten später, 5.1.14: "Die Problematik Bürste und Goldkette ist vermutlich ein und die Selbe! Das Material ist hier s..eißegal. Ob die Bürste nun Silberdrähte, Messingdrähte usw., usf. hat, ist hier wohl primär völlig egal. Enfernt man die Borsten, erhitzt sie auf >900°, schmelzt den Mist zusammen und hält nach dem Erkalten das Metall unter die Sonde, wird das Zeux dann angezeigt, ganz sicher! Obwohl die Borsten immer gebündelt und somit leitfähig verbunden sind, hat ein Metalldetektor damit wohl Schwierigkeiten. http://www.detektorforum.de/smf/xp/deus ... 362.0.html" Und, es betrifft auch andere Detektoren, z.B. auch einen Rutus, wie ich selbst aufgeschnappt habe. Auch den GMaxx2 und den GMP (letzterer zumindest beim Drahtseil, Bürste habe ich selbst damals nicht getestet, müßte Jan vielleicht mal prüfen). Viele Grüße, Dierk

Ich habe gerade keine Messingbürste greifbar... werde gleich mal die Werkstatt stürmen und schauen was ich selbst da so in etwa in der Richtung finden kann. Bevor ich selbst dann morgen eine passende Bürste besorge werde ich selbst mal spasseshalber eine Eisendrathbürste testen. Mal schauen wie Gmaxx2 und GMP darauf so anspringen. Wenn ich selbst mich aber nicht komplett irre, habe ich selbst Drathseile schon mit beiden Geräten entdeckt... Diese waren jedoch schon sehr rostig.

Hallo, ich denke auch nicht, daß es immer so ist.Auch bei den Ketten gibt es solche und solche. Bezüglich der Kettchen habe ich selbst verschiedene aus Sterlingsilber und eine aus schlechtem 333er Gold getestet - wegen des Treats im DF. Nur eine Kette ist auch "zusammengeknüllt" nicht ortbar. Interessanterweise nicht die feinste der Ag-Kettchen, sondern eine etwas massivere. Vielleicht ist die Form der Glieder hier der Grund. Die Goldkette wird erkannt, enthält aber auch ca.67% Cu o.Ag. Schwierig wird's, wenn die Kette ausgebreitet wird. Dann ist der Leitwert unkonstant, streut bis in den Eisenbereich. Grüße, Dierk

Also ich selbst habe gerade mal eine normale Eisendrathbürste angetestet. Die Bürste liegt mit der Rückseite / also Borsten nach oben, auf dem Boden Ort: im Haus Gmaxx2 / 30/36er XP Spule Sens: 11:30 Uhr Iron Volumen: 12:00 Uhr Ground: 8:30 Uhr Iron Thershold: Auto Silencer: Null Ergebnis: geortet bei ca. 13-14 cm mit einem verwaschenen Mischsignal Goldmaxx Power V4 / 30/38er S.E.F. Coil Sens: 3:30 Uhr Iron Volumen: 12:00 Uhr Ground: 7 Uhr Iron Thershold: Auto Silencer: Null Ergebnis: geortet bei ca. 16-18 cm mit einem verwaschenen Mischsignal

Ich denke es ist eine Frage des Leitwerts. Wenn die Goldkette zu einem Ring geschlossen wird, dürfte sich der Wert ändern?

Hallo Jens, ich war selbst 3 Tage weg zum sondeln, habe daher die Beiträge nicht gelesen - weiß daher nicht, ob sie dienlich oder OT waren. Aber - ja, ich selbst fände es auch interessant zu erfahren, welche MD's ähnliche oder keine Probs mit diesen Objekten haben. Vielleicht offenbart sich dadurch die Ursache. @Jan: morgen teste ich selbst mal mit dem GMaxx2 eine normale Eisendrahtbürste. Die Zündkerzenbürste wird zumindest mit der Spider und der Ellipse nicht geortet (Einstellungen praktisch wie bei Dir). Grüße, Dierk

Ich wollte schon immer Mall so ne Bürste finden Gruß Dalmat

Ich denke das muß mit der Streuung des Detektorsignals zusammen hängen. Dedingt durch die vielen aneinandergereihten Kleinteile der Kette wird das Detektorsignal in alle Richtungen reflektiert / gebrochen und dann wohl eher als Bodenmineralisierung erkannt und ausgeblendet.



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