Testbericht Metalldetektor Minelab CTX3030 - Metalldetektortest
Hallo zusammen,
am Freitag hatten wir die Gelegenheit den neuen CTX 3030 unabhängig zu testen. Der Importeuer von Minelab, der an diesem Tag noch einen privaten Termin hatte, übergab uns den Metalldetektor und so hatten wir freie Bahn das Gerät mal in aller Ruhe unter die Lupe zu nehmen.
Angesichts des Zeitrahmens haben wir uns beim Test auf das allgemeine Handling und auf die Tiefenleistung konzentriert. Das GPS-Modul blieb aus Zeitgründen unberücksichtigt, da es aus meiner Sicht eine nette Spielerei ist, die im Alltag von auf Tiefenleistung fixierten Sondengängern nur eine untergeordnete Rolle spielen dürfte.
Zunächst habe ich selbst den Metalldetektor eine Stunde lang im Wald ausgeführt, dabei mit den Grundeinstellungen herumprobiert und mir einen ersten Überblick verschafft. Um es klar zu sagen: Ich hatte weder eine Einweisung, noch hatte ich selbst eine Bedienungsanleitung zu Hand. Learning by doing war also angesagt.
Doch nun der Reihe nach. Der Metalldetektor liegt trotz seines Gewichts sehr sehr gut in der Hand. Das Gerät ist perfekt ausbalanciert, sodaß man mühelos und präzise über den Boden schwenken kann. Nach einer Stunde "freie Suche" zeigte mein Arm noch keine Ermüdungserscheinungen, allerdings muß ich selbst fairer Weise dazu sagen, dass mein alter Hybriddetektor auch recht nicht leicht ist, sodaß mir schwerere Geräte vermutlich weniger ausmachen.
Das Gerücht im Netz, dass sich der Lautsprecher beim Einstecken des Kopfhörers nicht abschaltet konnten wir nicht bestätigen. Mit Einstecken des Kopfhörers war der interne Lautsprecher ruhig.
Hier ein Bild von der freien Suche:
minelab_ctx3030_detektor.JPGTest auf Nachtsuchtauglichkeit im Wald Manche Detektoren verhalten sich in der Nacht so, dass man mit Ihnen praktisch nicht suchen kann wenn man auf maximale Leistung angewiesen ist. Nachts sieht man in der Regel den Bodenbewuchs und die am Boden liegenden Äste nicht, sodaß man ständig anstößt. Dies erzeugt wiederum bei den meisten Detektoren Fehlsignale. Testablauf: Da wir den CTX nur am Tage zur Verfügung hatten mußten wir improvisieren. Ich habe beim Laufen durch den Wald die Augen geschlossen und mein Kollege hat mich per Sprache zwischen den Bäumen hindurch dirigiert. Resümee Nachtsuchtauglichkeit: Bei sehr empfindlicher Einstellung ist die Störsignalrate schon merklich, da man den Ästen und dem Bodenbewuchs ja nicht ausweichen kann. Man merkt wenn man an einen Ast anstößt, kann das Detektorsignal dann jedoch nicht direkt als Fehlsignal interpretieren und muß durch nochmaliges darüberschwenken das Detektorsignal bestätigen. Nach meinem persönlichen Empfinden ist die Störrate beim CTX 3030 noch ok. Eine verwindungssteifere und damit für Fehlsignale unanfälligere Spule wäre eine Sache die ich selbst jedoch auf den Minelab-Wunschzettel setzen würde. Das Hintergrundlicht des Displays kann gedimmt werden, sodaß man auch nachts nicht auf die Anzeige verzichten muß. Handling Das Handling des Detektors ist aus meiner Sicht sehr sehr gut. Die deutsche Menueführung ist ein großer Vorteil, vieles wird hierdurch selbsterklärend. Das Display reagiert super schnell. Durch den vorhandenen Triggerschalter kann man den Metalldetektor direkt in den Pinpointmodus umschalten. Das ist eine Bedienfunktion die ich selbst von meinem White's EAGLE und dem F75 her kenne und sehr schätze. Das Display Das Display des CTX3030 ist mehrfarbig. Die Hintergrundbeleuchtung ist dimmbar. Etwas auffällig war die Bildung von senkrechten Streifen im Display. Man erkennt diese sogar noch im nachfolgenden Bild. Dies kam insbesondere bei reduzierter Hintergrundbeleuchtung verstärkt zum Tragen. Wir vermuten, dass diese Streifen durch die Displayfolie zustande kommt in der sich das Tageslicht spiegelt, sind der Ursache aber nicht wirklich auf den Grund gegangen. minelab_ctx3030_display1.JPG Sehr schön ist, dass der Metalldetektor oben rechts die vermutliche Tiefe des Objekts in Zentimetern angibt. Dies ist aus meiner Sicht auch nötig, denn ich selbst hatte Schwierigkeiten anhand des Tonsignals zu erkennen ob es sich um ein tiefliegendes Objekt handelt. Die kleine Goldmünze z.B. hat trotz ihrer Tiefe relativ stark durchgeschlagen. Das hätte locker auch etwas größeres an der Oberfläche sein können. Der Akku Nachfolgend sieht man den Akkublock. minelab_ctx3030_akku.JPG Die Anschlüsse Nachfolgend sieht man die Anschlüsse der Spule und des Displays an der Elektronik. Hierzu wird das Detektorgehäuse auseinander geschoben. minelab_ctx3030_anschluesse.JPG Hinten am Display befindet sich der USB-Anschluss für Programm-Updates etc. minelab_ctx3030_usb.JPG Die Mechanik Der CTX 3030 läßt sich nicht zerlegen. Man kann nur das untere Gestänge einschieben. Hierdurch ergibt sich ein relativ großes Packmaß welches einen großen Rucksack erforderlich macht. minelab_ctx3030_detektorgestaenge.JPG Nachfolgendes Bild zeigt den zusammengeschobenen Detektor. minelab_ctx3030_zusammengeschoben.jpg Die Armstütze ist verstellbar und ermöglicht damit eine sehr gute Anpassung and die jeweilige Körpergröße. minelab_ctx3030_armstuetze.JPG Wenn man den Metalldetektor auf dem Boden ablegt verhindern kleine Stützen ein Umfallen. minelab_ctx3030_standfuss.JPG Abschlußbewertung Da bisher nur ein Teil der Funktionen getestet werden konnte, wäre eine finale Abschlußbewertung unseriös. Wir werden den Metalldetektor nochmals für ein Woche erhalten und unter schwierigsten Bedingungen testen. Die Ergebnisse werden dann jeweils hier dokumentiert. Was ich selbst Stand heute sagen kann, wird das Gerät mit Sicherheit einige Käufer finden. Von einem bevorstehenden "Flop", wie in manchen Foren von Leuten ohne Sachkenntnis gemutmaßt wurde, ist das Gerät meilenweit entfernt. Gerade das GPS-Modul zur Aufzeichnung von Fundkoordinaten dürfte den Genehmigungssuchern sehr entgegenkommen. Der Metalldetektor ist zudem extrem hochwertig verarbeitet und wirkt sehr robust. Die bisher festgestellte Tiefenleistung ist so ordentlich, dass das Gerät auch auf abgesuchten Plätzen den einen oder anderen Funderfolg bringen dürfte. Etwas einschränkend ist die enorme Packgröße des CTX 3030 die im krassen Gegensatz zum Deus-Trend steht. Hier hilft nur ein großer Rucksack und eine sehr gute Ausrede warum man als Wanderer mit so großem Gepäck unterwegs ist. meiner meinung nach lässt sich das packmaß auf die länge des längeren gestängeteils reduzieren( müßte der unter teil sein). im werbeviedeo von minelab sieht man wie der detektor zusammen gebaut wird. dabei wird das kabel durhc das gestängeunterteil geschoben und am griffstück eingestckt. die steckverbindung ist durch eine klappe abgedeckt. das solte mit etwas übung nicht länger als 1 min dauern, jedoch wenn das kabel seine ursprüngliche steifigkeit verliert, wird das einfädeln interessant. das müste man halt auch mal ausprobieren. Das wird aber ein extremes Gefummel. Was ich selbst nochmal schauen muß: Das untere Gestänge fuhr gegen einen Anschlag und ließ sich nicht ohne weiteres herausziehen. Hast Du einen Link zu dem Video? http://www.youtube.com/watch?v=SP6gZzbYt10 das war die vorab aufbauanleitung und vorstellung des erhältlichen zubehörs hallo, wann gehts denn weiter mit den Tests,warte schon gespannt! Mußte festellen, dass das sich Google nicht nur durch die Seiten crawlt sondern auch die Inhalte herauskopiert und öffentlich auf die eigene Googleseiten stellt. Ich finde das zu 100% grenzwertig aber Google ist mittlerweile übermächtig und kann sich alles erlauben. Habe nun den Googlezugang zugemacht. Der Beitrag wurde nun wieder in den öffentlichen Bereich ohne Beitragsgrenze verschoben. Es gibt offenbar ein erstes Softwareupdate für den Detektor. Der neue ist schon zu haben ab 2200 €. Es juckt mich in den Fingern das Geld zu investieren. Es gibt zu wenige positive Meinungen ? Tiefer geht er wohl nicht als der etrac oder? nach allem was man so hört geht er nicht tiefer als der etrac. jedoch sollen sehr gute signale in größerer tiefe besser erkannt werden, sprich ein buntmetallobjekt das so tief ist, das es beim etrac nur noch eine unsaubere anzeige gibt (also bei nem tiefentest angezeigt wird) die richtung schrott deutet, soll der ctx3030 noch eher anzeigen, wenn es buntmetall ist oder ob es wirklich eisenkrümel sind. er soll zwar nicht tiefer gehen als der etrac aber die tiefenobjekt material erkennung soll bessert sein... Im Rahmen folgendes Testtermins: http://www.sondler.net/m/events/view/Te ... f-Testfeld wurde heute ein Tiefentest durchgeführt. Details folgen. Der CTX3030 ist ein fantastischer Metalldetektor, was mich aber seit Anfang an beschäftigt (ärgert) ist das relativ lange und unhandliche Packmaß. Zerlegen ist auch nicht wirklich eine Lösung, zumal sich das zerlegen eher umständlich gestaltet. Besonders auch dann wenn man wie ich selbst noch ein Cover über den hintern Teil getülpt hat, jetzt müßte ich selbst zuerst das Cover entfernen um überhaupt die beiden Clips öffnen zu können. Die einzige Lösung für dieses leidige Problem wäre meiner Meinung ein längeres Spulenkabel bzw. ein Zwischenstück (Verlängerungskabel/Spiralkabel) mit ca. 25cm Länge, dann könnte man das untere Gestänge ganz herausziehen und problemlos umlegen. Man würde durch diese einfache Maßnahme die Gesamtlänge des CTX um ca. 13cm reduzieren und das Packmaß würde sich von 92-93 cm auf ca. 80cm bei waagerecht gestellter Spule verkürzen. Der obere Teil des CTX ist ca. 63cm und das unter Gestänge ca. 80cm lang. Mit dem original Spulenkabel ab Werk klappt das ganze nicht, da es doch etwas zu kurz ist und man es zuviel strapazieren würde und eventuell beschädigen könnte. Also bevor ich selbst dann anfange wie viele Minelab Relik Hawk Besitzer das Kabel zu ändern und Klinkenstecker und Verlängerungen einbaue, würde ich selbst Lieber nach einem größeren Rucksack / Seilsack suchen oder mir einen Tragesack aus Neopren nähen lassen. Ich denke mal das die 13cm bei dem Problem hier... nichts ausmachen. Der Tiefentest Nachdem ich selbst mich mit dem Gerät vertraut gemacht hatte, haben wir im Waldboden ein kleines Testfeld angelegt. Vergraben wurde ein kleine Goldmünze von ca. 2 Gramm echtem Gold. Verglichen wurde mit einem Fisher F75 LTD, der wohl zur Zeit zu den leistungsstärksten VLF-Geräten gehört. Mein Kollege, der jeweils den Gegencheck mit dem F75 machte, kann seine Sonde perfekt bedienen, sodaß der F75 LTD immer auf Maximalleistung lief. minelab_ctx3030_goldmuenze.JPG Testablauf Goldmünze: Es wurde ein kleiner Graben gemacht und die goldene Testmünze in die Wand des Grabens (ungestörter Boden) gesteckt. Ich hatte die Sensitivity beim 3030 auf 27 hochgestellt. Dies war eine Empfindlichkeitsstufe mit der ich selbst im dortigen Gebiet laufen konnte ohne, dass die Fehlsignale (z.B. durch Anstoßen der Spule an Äste) unangenehm wurden. Ergebnis Goldmünze: Der CTX 3030 konnte die Goldmünze deutlich tiefer (ca. + 15%) und eindeutiger orten als der F75. Der F75 brachte die Münze irgendwann nur noch als schwaches Eisensignal während sich der Ton beim 3030 klar im Buntmetallbereich bewegte und sogar noch relativ stark rüberkam. Testablauf Messingobjekt: Im zweiten Schritt wurde eine dünne Messingscheibe (Durchmesser ähnlich 20 Cent Stück) in die Wand des Testgrabens geschoben. Ergebnis Messingobjekt: Beim Messingobjekt konnte der F75 LTD recht sehr gut mithalten. Sein Detektorsignal war meiner Empfindung nach etwas punktgenauer als das des CTX 3030. Resümee Tiefentest: Die Leistung des CTX ist ordentlich. Man muß bedenken, dass ich selbst ausgehend von den Basiseinstellungen ohne Bedienungsanleitung und ohne den Metalldetektor überhaupt zu kennen auf Anhieb eine sehr sehr gute Tiefenleistung erzielen konnte. Wenn man sich in die Feinheiten des Geräts einarbeitet, ist vermutlich sogar noch etwas mehr drin. Den CTX 3030 kann man sehr weit aufdrehen und in den Grenzbereich führen. Irgendwann wird das Gerät natürlich dann so empfindlich, dass im Wald ein Anschlagen der Spule an Äste Störsignale verursacht. Genau wie beim E-Trac muß man relativ langsam laufen damit das Gerät seine volle Tiefenleistung entfaltet. Der Fisher F75 LTD ist da etwas agiler. Leistungssteigerung durch CORS Spulen |
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