Die Schlacht bei Kunersdorf 1759 (Polen) - Fundstellen im sonstigen Ausland
Die Schlacht bei Kunersdorf 1759 (Jetzt Kunowice)
Die verbündeten Truppen der Russen und Österreicher standen in einem befestigten Lager mit starker Artillerie auf den Anhöhen zwischen Frankfurt/Oder und Kunersdorf. Die Absicht Friedrichs bestand darin, ähnlich wie bei Leuthen einen Flügel der alliierten Armee mit überlegenen Kräften anzugreifen und auf diese Weise die Front aufzurollen. Die unvollkommene Erkundung der russisch-österreichischen Stellung durch den König selbst zwang ihn, seine Truppen am Morgen der Schlacht in den Wäldern bei Kunersdorf umzugruppieren. Dadurch ging das Überraschungsmoment verloren. Als die preußischen Abteilungen den linken Flügel der Russen auf dem Mühlberg angriffen, gelang es ihnen zwar, den Mühlberg in kurzer Frist zu erobern, ein weiteres Vordringen verhinderten jedoch inzwischen herangeführte russische Reserven.
Es entspann sich ein stundenlanger Kampf um den Kuhgrund, in dessen Verlauf die preußischen Bataillone verbluteten und durch die russische Artillerie dezimiert wurden. Auch die preußische Kavallerie kam wegen des ungünstigen Geländes nicht zur Entfaltung. Seydlitz bemerkte resigniert auf das unsinnige Verlangen Friedrichs, die Befestigungen der Alliierten anzureiten, ob man je gehört habe, daß bloße Reiterei Festungswerke erstürme. Eine gewaltige Kavallerieattacke der verbündeten Reiterei entschied schließlich den Kampf zugunsten der Alliierten.
Doch Friedrich II. zog nicht die Konsequenzen, von denen er so oft gesprochen hatte. Er beging weder Selbstmord, noch entsagte er der Krone. Vielmehr strebte er danach, sich der Verantwortung für die Niederlage zu entziehen. Zum ersten legte er das Oberkommando nieder und übergab es General Friedrich August von Finck. Die Schuld an der Niederlage suchte er nicht in seinen verfehlten Angriffsdispositionen und auch nicht in seinem hartnäckigen Eigensinn, die Schlacht auch dann noch fortzusetzen, als die Erfolgschancen bereits entschwunden waren, sondern für den Verlust der Schlacht machte er in erster Linie seine Truppen und seine Unterführer verantwortlich.
Die preußische Armee wurde völlig geschlagen und flutete in die Wälder zurück. Friedrich schrieb am Abend an Minister Graf Karl Wilhelm Finck von Finckenstein: «Unser Verlust ist sehr groß. Von 48000 Mann vor der Schlacht verfüge ich selbst gegenwärtig nur noch über 3000. Alles flieht, und ich selbst bin nicht mehr Herr meiner Leute ... Ich habe keine Hilfsmittel mehr, und ich selbst muß gestehen, daß ich selbst alles für verloren halte. Den Untergang meines Staates vermag ich selbst nicht zu überleben. Adieu für immer.»
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http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Kunersdorf
Schlacht bei Kunersdorf
Gruß
Helmtiger |
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