Hotspots erkennen und deuten - Altertumsforschung und Heimatkunde

Metalldetektor Powerspule CORS Mich interessiert die Möglichkeit, längst vergessene Orte wiederzufinden und mit unseren Mitteln nachzuweisen, was wann wo war - welche Möglichkeiten gibt es dazu? Wie beweise ich, das an einer Stelle mal eine Ortschaft war, ohne Grundmauern zu finden? Holzhäuser Anhäufung großer schmiedeeiserner Nägel? (Ich rede nicht von bekannten Orten die in Literatur oder alten Karten erwähnt sind, sondern von wirklich vergessenen Plätzen, Jagdhütten etc.) Mir fällt dazu ein: - Auswertung von Luftbildern (ist klar und jeder kann sehen, wenn sich geometrische Figuren oder Linien im Acker abzeichnen) - Begehung und Aufzeichnung von ungewöhnlichen Erhebungen/ Vertiefungen, die mal Wege gewesen sein könnten - Verlauf erhaltener Wege deuten (Weg von Ort zu Ort, Mühle, Brücke, ... gibt Aufschluss über scheinbar unnötige Umwege, für die es einen Grund gegeben haben muss.) - besondere Fundhäufung (Musketenkugeln in der Nähe von Wehranlagen, Schlacke und Gussreste in der Nähe von Gießereien, ...) - Dicke alte Bäume in einer Linie im Wald, umgeben von sehr viel dünneren Bäumen, deuten auf eine alte Allee hin. Weitere Ideen?

Mein Kollegen achten immer nur auf das Eisen: http://www.areafinder.de im Prinzip geht es darum möglichst viel Fläche zu machen. @Poker: Sehr sehr guter Diskussionsansatz. Vielen Dank!

Ergänzung zu "umliegende Agrarflächen" => Ackerterassen im Wald

@Poker: Sehr sehr guter Diskussionsansatz. Vielen Dank! Gern. Ich finde es schade wenn ich selbst bei manchen Sondlern den Eindruck gewinne, dass die echt nur sammeln ohne aus den Funden Schlüsse zu ziehen, daher kommt auch meine Frage, denn: 1. ich selbst habe auf Grund von Erdverfärbungen, Guss- und Schlackeresten und Mittelalterlichen Funden den Verdacht, einen Hotspot entdeckt zu haben (Gießerei) und möchte dafür gerne weitere Belege sammeln. Mir fehlt hier noch etwas die Erfahrung und seltsamerweise fehlen dort die typischen Beifunde wie Scherben, Steine, Knochen, dafür gibt es viele Eisennägel. 2. ich selbst habe festgestellt, das mitten durch ein ziemlich großes Feld diagonal zwei "Eisenspuren" führen, die unglaublich viele relativ unbedeutende Bodenfunde (Nägel, Bruchstücke von Gespannen etc.) aufweisen. Diese Wege setzen sich auf heute existierenden Feldwegen fort, führen dann wieder abseits von heutigen Wegen mitten durch die Wälder zu anderen noch markanten Punkten wie Herbergen, Mühlen oder Ziegeleien. Wenn man solche Wege auf einer Karte einzeichnet und diese intelligent verknüpft, kann man so ein interessantes Netz aus mittelalterlichen (oder noch älteren) Routen zusammenstellen und neue archäologisch interessante Suchgebiete finden. Übrigens: neben solchen "Eisenspuren" fand ich selbst Grapenfüße, Messerteile und Münzen um 1800, ist also recht spannend den Metalldetektor nicht nur auf Buntmetall zu stellen sondern einfach mal Detektiv zu spielen und allen Spuren zu folgen.

Übrigens: neben solchen "Eisenspuren" fand ich selbst Grapenfüße, Messerteile und Münzen um 1800, ist also recht spannend den Metalldetektor nicht nur auf Buntmetall zu stellen sondern einfach mal Detektiv zu spielen und allen Spuren zu folgen. dito , Eisen wird sträflich vernachlässigt. Früher ist mann ohne Diskriminator gelaufen. Die Bandbreite der BodenFunde war größer. Und entdeckt hat man genauso viel mit den alten Geräten.

Ich denke es wird immer zwei generelle Gruppen von Suchern geben. Gruppe 1: Die möglichst schnell etwas schönes / evtl. wertvolles finden wollen. Gruppe 2: Die welche einen Gesammtzusammenhang und Erkenntnisse suchen. Wie bekommt man nun beide unter einen Hut? Evtl. hier: aktion-archaeologie.de

Keramik Glas Eisenverschrottung Buntmetallhäufung ungewöhnliche Mengen an Bruchsteinen behauene Steine Verfärbungen in den Erdschichten Müllgruben Lehmgruben Pfostenlöcher Wälle Knochen Teichanlagen befestigte Uferböschungen röm. und kelt. Siedlungsbereiche oft an Südflanken leichter Abhänge Wasserversorgung umliegende Agrarflächen bei älteren Siedlungsbereichen: Rückzugsmöglichkeiten



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