Gefecht bei Nauen 1675 - Fundstellen in Brandenburg
Gefecht bei Nauen
17 Juni 1675
Eine 1.200 Mann starke brandenburgische Vorhut unter Oberstleutnant Sydow, war inzwischen teilweise im Galopp bis vor Nauen gekommen. Die dort vorhandene Seenlandschaft war nur über einen engen Damm zu überschreiten. An einem für sie günstigen Punkt verschanzten sich die Schweden mit mehreren Geschützen. Trotzdem verzichteten die Schweden auf Widerstand als sie die große Anzahl der gegnerischen Reiter erkannten. So stürzten sie die Kanonen in den nahen See und setzten überstürzt ihren Rückzug fort. Die Fliehenden wurden durch die Brandenburger bis zur Stadtgrenze Nauens verfolgt und erlitten hohe Verluste.
Der größte Teil des schwedischen Heeres hatte sich hinter der Stadt hinter einem Bach zurückgezogen. Ein geringerer Teil der Schweden (ein Bataillon Musketiere) besetzte die Stadt Nauen, welche die anrückenden Brandenburger mit einem heftigen Feuer aus Musketen und Kanonen empfingen. Noch bevor die Verstärkung in Form von Geschützen und weiteren Dragonern vor der Stadt eintraf, gelang es 200 brandenburgischen Reitern, eine aus 1000 Kürassieren umfassende Nachhut der Schweden zurückzudrängen. Danach gaben die Schweden wiederum überstürzt die Stadt Nauen auf. Bei diesem erneuten Rückzug töteten die nachrückenden Brandenburger weitere Schweden.
Den Übergang über den hinter der Stadt befindlichen Bach konnten die Brandenburger allerdings nicht nehmen. Am Ende des Überganges hatten die Schweden eine Befestigung mit mehreren Geschützen errichtet. Deren Geschützfeuer zwang die Brandenburger unter Verlusten zum Rückzug. Hinter der schwedischen Befestigungen hatte sich derweil das schwedische Heer in voller Schlachtordnung aufgestellt. Einer Abteilung unter Feldmarschall Derfflinger gelang es allerdings, die durch den Beschuss beschädigte Brücke trotz feindlichem Beschuss wiederherzustellen und drei Geschütze aufzustellen, die die schwedischen Kanonen an der Schanze zerstören konnten. Dennoch war die Stellung des Feindes nach wie vor günstig, so dass ein direkter Angriff zu risikoreich war. Zudem waren die brandenburgischen Truppen durch die Eilmärsche erschöpft. So erging der Befehl, sich in die Stadt Nauen beziehungsweise hinter die Stadt zurückzuziehen und dort ein Lager aufzuschlagen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gefecht_bei_Nauen
Bach bei Nauen
Gruß
Helmtiger |
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