Wo einen Schatz verstecken? - Sondengänger

Metalldetektor Powerspule CORS Guten Tag, mich juckt es nicht nur in den Fingern, es selber mal mit dem Suchen zu probieren. Ich möchte mich einmal in die Denkweise einer Person versetzen, die etwas verstecken will, das erst nach langer Zeit wiederentdeckt werden soll. Szenario: Eine Person muss einen Gegenstand, etwa taschenbuchgroß, verstecken. Sie befindet sich auf der Flucht, kennt niemand dort, wo sie sich gerade befindet. Der Schatz ist feuer- und wasserdicht verpackt, auch bruchfest. Wir befinden uns am Rande einer Kleinstadt, die in einem Tal gelegen ist. Fluss und etliche Brücken sind ebenfalls vorhanden, auch ein paar Höhlen. Eine Kirche, zwei Kapellen, ein Friedhof, die übliche Anzahl öffentlicher Gebäude. Der Flüchtling rechnet damit, dass sich etliche Jahre oder gar Jahrzehnte jemand aufmacht, nach dem Schatz zu suchen. Es können für diese Person aber keine Aufzeichnungen hinterlassen werden. Der Fliehende muss das Paket also an einem Ort unterbringen, der einigermaßen sehr gut zu erreichen ist, auf Verfolger aber uninteressant wirkt. Nun meine beiden Fragen. Wo würdet ihr ein solches Paket deponieren? Auf welche Stellen würdet ihr als Suchende - Jahrzehnte später - euer Augenmerk richten, wenn ihr wüsstet, dass der Flüchtling in der Gegend war? Liebe Grüße Marlene

Hallo Ebinger1, sollte ich selbst mal meine Klamotten verbummeln, weiß ich selbst wer sie findet. Die Sache ist halbfiktiv. In meinem Wohnort gab es im letzten Kriegsjahr einen seltsamen Todes/Selbstmordfall um einen Soldaten, der an merkwürdigem Ort entdeckt wurde. In der Gegend trieb sich praktisch alles und jedermann herum: Wehrmacht, SA, SS, diverse andere, Amerikaner und auch Franzosen. Vor diesem Hintergrund möchte ich selbst mir (Planungszeitraum zwei Jahre) einen Thriller schreiben, der sich mit dem Toten und seiner fiktiven Hinterlassenschaft befasst. Dabei spielt natürlich die Suche nach dem "Schatz" eine große Rolle. Zu Deinen Ideen: Eine der Kapellen wäre im Prinzip sehr gut. Die sind aber alle geostet, was bedeutet, dass sich der Altarraum gegenüber dem im Westen gelegenen Eingang befindet. Dort wird regelmäßig geschmückt und sauber gemacht, da würde es auffallen, wenn dort manipuliert wurde. Die Krypta der Hauptkirche käme da noch in Betracht, aber wäre die nicht zu auffällig? Was ist mit den Höhlen? Wie dort etwas unterbringen, das nur von Personen entdeckt wird, die den Toten kannten und seine Denke nachvollziehen können? Liebe Grüße Marlene

Hallo Marlenegeselle, ich dachte nicht an eine Verbergung in sondern außerhalb der Kapelle. Ich denke das ist vom Zeitfenster und der Unauffälligkeit her schneller und mit einfacheren Mitteln zu bewerkstelligen. Binde doch Dein Hobby, Codes, mit in den Roman ein... So kannst Du eine verschlüsselte Schatzkarte, welche nach Jahrzehnten und einigen Besitzerwechseln aufentdeckt wird, mit einbauen. Ich denke es wird eine spannende Arbeit werden die Du da in angriff nehmen willst. Würde mich freuen wenn ich selbst mit ein paar Anregungen zur Seite stehen könnte. Aber das wird nicht billig... ich selbst nehme ein signiertes Exemplar als Gage. LG

Wenn das alles ist ... Klar, außerhalb der Kapelle ist alles einfacher. Aber da sollte ich selbst mir was ausdenken, wie ich selbst die Buddelei verheimliche. Verfolger im Anmarsch! Codes sind immer sehr gut, hatte ich selbst schon im letzten Buch, da könnte ich selbst aufsatteln. Und Verschlüsselungstabellen jenseits von Enigma wären auch kein Problem. Aber erst mal das Buch schreiben. Da eine reale, wenn auch tote Person (Soldat ohne Erkennungsmarke) dabei ist, muss ich selbst auch an die Persönlichkeitsrechte denken. Nur, weil bis heute niemand weiß, wer der arme Teufel seinerzeit war, darf ich selbst ihn nicht schlechter behandeln als wäre die Identität klar.

Hallo ! Das mit dem Verheimlichen der Buddelei... ist ganz einfach. Ein Stück Bewuchs wird ausgestochen und bei Seite gelegt. Er buddelt nun den restlichen Aushub auf seine am Boden liegende Jacke / Feldbluse. Das hinterläßt so sehr gut wie keine Spuren und er kann das Loch schnell wieder verschließen. Um keine Aufmerksamkeit auf die Verbergungsstelle zu lenken schüttelt er die Jacke / Feldbluse erst 50 Meter von der Kapelle entfernt aus und säubert sie... Lasse noch ein paar Tropfen Regen fallen, oder besser ein Gewitter aufziehen... perfekt. Der Regen läßt auch die letzten Hinweise auf eine Grabung an der Kapelle verschwinden... Bei dem von Dir beschriebenen Teil braucht er, bei einem mäßig mit Steinen durchzogenen Lehmboden, ca. 10 Minuten für das entsprechnde Grabungsloch zu buddeln und es wieder ohne Spuren zu verschließen. Das macht kaum Lärm und erzeugt somit so sehr gut wie keine ungewollte Aufmerksamkeit. Der hierzu benötigte Feldspaten gehört zur Ausrüstung der Wehrmacht und wurde am Koppel getragen. LG

Guten Morgen, und danke für den Tipp mit dem Verstreuen der überschüssigen Erde. Das kann ich selbst während der nächsten Wochen bei mir im Garten ausprobieren und im Frühjahr kontrollieren, ob da nix nachsackt und Kuhlen hinterlässt. Liebe Grüße Marlene

Ein Friedhof ist auch immer eine sehr gute Möglichkeit um etwas zu verstecken, gerade dann, wenn es einen gewissen Wert hat und lange nicht entdeckt werden soll. Es gibt eigentlich auf jedem Friedhof Gräber von "Persönlichkeiten", die nicht nach 20-30 Jahren beräumt werden, dort etwas zu deponieren würde für mich Sinn machen. Und niemand kommt auf die Idee die Totenruhe zu stören und dort zu suchen. Gruß Niklot

Leider sind die meisten Friedhöfe recht übersichtlich angelegt. Die Besucherzahl ist, einmal abgesehn vom späten Abend und der Nacht, bedingt durch die Vielzahl der Grabstellen, recht hoch... Wollte ich selbst nur mal kurz zu bedenken geben

Danke, Niklot, Danke Ebinger1, bei mir wäre es eine Kleinstadt, der Friedhof ist ein wenig abgelegen. Da könnte jemand durchaus in der Dämmerung loslegen. Kritisch würde es, wenn das Prominentengrab noch von Angehörigen gepflegt wird. Die würden merken, wenn dort jemand rumgebuddelt hat. Ein Grab, das von der Friedhofsverwaltung gepflegt und bepflanzt wird, halte ich selbst für unproblematischer. Dort würden die anderen Besucher sich gar nix denken, die Friedhofsangestellten wäre der Meinung, dass der Kollege am Werk war. Erschwerend ist jedoch, dass mein Verfolgter ein Fremder ist, nicht abschätzen kann, welches Grab ein sicheres Versteck ist. Was ist mit den Höhlen, die in der Region reichlich vorhanden sind? Etliche wurden sogar als Kultplätze von Steinzeitmenschen und Kelten (600 v. Chr. bis etwa 50 v. Chr.)benutzt? In welcher Höhle würdet ihr buddeln? Liebe Grüße Marlene

Das mit den Höhlen ist bestimmt ein Problem... Diese haben schon seit Menschengedenken eine ganz besondere Anziehungskraft. Sie erwecken Neugier Bieten Obdach Verleiten zum Erkunden und Entdecken Hier sehe ich selbst eine recht hohe Gefahr der zufälligen Entdeckung des Schatzes.

Das mit den Höhlen ist bestimmt ein Problem... Diese haben schon seit Menschengedenken eine ganz besondere Anziehungskraft. Sie erwecken Neugier Bieten Obdach Verleiten zum Erkunden und Entdecken Hier sehe ich selbst eine recht hohe Gefahr der zufälligen Entdeckung des Schatzes. Höhle würde meiner Ansicht auch nicht zum verstecken in Betracht kommen. Diese Entscheidung wo man sowas versteckt geht einher mit Spontanität, denn als Verfolgter hat man wenig Zeit zum Überlegen. Gruß Niklot

Das Problem am vergraben oder verstecken ist, dass man es nach einiger Zeit selbt nicht mehr wiederfindet. Insbesondere wenn man mehrere Depots angelegt hat und diese ggf. zwischendurch mal örtlich wechselt. Nach 5 Jahren wird es schwierig, wenn man es sich nicht aufgeschrieben hat. Die Leute, die früher auf der Flucht oder bei Bedrohung etwas verbergen mußten, standen vor ähnlichen Poblemen. Es an einem Baum im Wald zu vergraben ist schwierig. Bereits nach 2 Wochen sieht jeder Baum im Wald gleich aus. Oftmals findet man schon gar nicht mehr den richtigen Wald.

Hallo, und danke für Eure Beiträge. Tja, das mit der Höhle wird wohl nix wegen zu großer Auffälligkeit. Schade, dabei hätte ich selbst da ein richtiges Musterexemplar. Ich stehe ziemlich kurz davor, alles unterm Ortsschild zu verbuddeln. Liebe Grüße Marlene

Auch Ortsschilder werden im Laufe der Jahre ausgetauscht und / oder versetzt. Das erleichtert das spätere Auffinden auch nicht und würde bei Erneuerung des Schildsockels zu ungewollten Entdeckungen führen... Was hälst Du denn von einem markanten und alleinstehenden Felsen, mitten im Wald? Ein paar Meter von der markantesten Stelle entfernt, in einer bestimmten Himmelsrichtung? Da kannst Du die Schatzkarte später in einem bspw. abstrakten Kunstwerk verstecken... Oder: Was hälst Du denn von der Idee Dein Buch 1:1 auf den von Dir beschriebenen Ort anzupassen. Daraus könnte man eine tolle Kooperation mit der Tourismusförderung und den Beherbergungsbetrieben / Gastronomie vor Ort machen... so wird der Leser, viel spannender als in einem oft recht eintönigen Reiseführer, durch diese Region geleitet. ...und jeder kann vor Ort zum Schatzjäger werden, oder einfach nur zu hause ein spannendes Buch erleben. Würde auch die Vermarktung des Buches voranbringen, eine menge Sponsoren bringen und quasie ein interaktives Werk schaffen. ...und der Verbergungsaurt kann real gesucht werden. Das kann sich dann, wie ein roter Faden als Leitmotiv, durch einen spannenden Urlaub ziehen.

Hallo Ebinger1, ja, das hat was für sich. Aber ob ich selbst zur Schatzsuche animieren soll, weiß ich selbst noch nicht. Da sind die Leute, besonders die Privatwaldbesitzer bei uns, ein recht eigenes Völkchen. Die Sache mit dem Felsen gefällt mir, stehen genug rum bei uns. Dass mit der Schatzkarte muss sich mir aber noch überlegen - mein Held kämpft gegen die Uhr. Liebe Grüße Marlene

Hallo MarleneGeselle, ich denke um in der aktuellen Situation (Verfolgung) eine Schatzkarte anzulegen, das reicht, außer für ein paar (verschlüsselte?) Notizen die Zeit nicht aus. Aber in einigem zeitlichen Abstand, Wallenstein hat es angesprochen, könnte der ehemals Verfolgte seine Erinnerungen ja ein wenig weiter (zumindest für Ihn nachvollziehbar) fixieren... Er will ja den Schatz auch irgendwann wieder auffinden. Verrät uns die Autorin um was es sich bei dem Schatz handelt?

Guten Morgen, der Schatz selber, so als kleine Tragödie eingebaut, hat dem Zahn der Zeit doch nicht standhalten können. So zumindest der derzeitige, immer noch nicht fertige Plot. Ich kämpfe immer noch damit, sowohl Schatz als auch Karte separat unterzubringen. Eine kurze Nachricht zu kodieren war mit den Mitteln der damaligen Zeit übrigens gar nicht so zeitraubend. Eine bereits bekannte Verschlüsselungsmethode nebst einer leicht durchzuführenden Abwandlung, dazu noch ein Kennwort genügen. Die meisten alten Verschlüsselungsmethoden wurden früher geknackt, weil es genügend Material gab, dem man mit statistischen Methoden zu Leibe rücken konnte. Das Glück hatten die Verfolger nicht. Liebe Grüße Marlene

Hallo, ich würde als Versteck das nähere Umfeld einer der beiden Kapellen ins Auge fassen. Hier ist prinzipiell mit der geringsten Wahrscheinlichkeit von Bauarbeiten und einschneidenderen Veränderungen zu rechnen. Im Zweifelsfall würde ich selbst die Kapelle welche an der verkehrstechnich am schlechtesten zu erreichenden Stelle, vornehmlich die in hanglage gelegene, aussuchen. Als Vderbergungsort würde ich selbst die dem Eingang am entferntesten gelegene Stelle wählen. Um nicht bei der ersten Pflanzaktion der Fund auffinden zu lassen, würde ich selbst eine Verbergungstiefe von mind. 50 cm bevorzugen. Darüber würde ich selbst in 20-25 cm Tiefe einen metallischen Gebrauchsgegenstand wie eine Gartenhandschaufel oder einen Granatsplitter legen. Etliche Sondler geben sich mit dem ersten Fund zufrieden und forschen dann nur noch mal kurz mit dem Pinpointer im Grabungsloch nach evtl. weiteren Funden nach... Aber das ist nur graue Theorie. So lange der Schatzsucher nicht genau weiss wie der Verberger gestrickt ist... kommen 1001 andere Stellen auch in Betracht. Erzähle doch mal ein wenig mehr über die Umstände der Verbergung wie: Epoche Zeitfesnter Umstände näheres zum Verberger "Schatz" Das würde das Szenario bestimmt wieder erheblich verändern. Geht es um Fiktion oder Realität? LG



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